Stadtverkehr-Abendlinien erfolgreich

18.07.2018

Die im Jahr 2010 eingeführten Abendlinien des Friedrichshafener Stadtverkehrs erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit. Seit dem Start stiegen die Fahrgastzahlen der Spätbusse jährlich an. Jetzt haben die Abendlinien noch einmal um acht Prozent zugelegt und damit die 100.000-Fahrgäste-Marke geknackt.

„Wir freuen uns über den großen Erfolg unserer Abendlinien“, berichtet Stadtverkehrs-Geschäftsführer Norbert Schültke. 2017 haben über 102.000 Fahrgäste das Angebot des Stadtverkehrs genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um über 7.000 Fahrgäste.

Die Abendlinien entwickeln sich weiterhin besser als anfangs erwartet. „Bei unserer ursprünglichen Planung in 2010 sind wir von einem jährlichen Passagieraufkommen von 60.000 Fahrgästen ausgegangen. 2012 waren es dann bereits über 80.000 und nun über 100.000“, berichtet Schültke. Im Durchschnitt fahren täglich 285 Personen mit den Abendlinien.

Die meisten Abendlinien-Fahrgäste (42%) fuhren auf der starken Achse Richtung Ailingen mit dem Linienpaar A13/A16, das wechselweise bis Raderach und Ettenkirch verkehrt. Geringfügig schwächer war die Nachfrage bei den Linien A5/A10 (31%) im Westgebiet zum Klinikum und nach Lipbach sowie die Ringverkehrslinie A1 (18%). 9% der Fahrgäste benutzten die Abendlinie A6 Richtung Kitzenwiese und St. Georgen.

Auf allen Tages- und Abendlinien legten die Silberpfeile des Stadtverkehrs insgesamt im letzten Jahr knapp 1,6 Millionen Kilometer im Stadtgebiet Friedrichshafen sowie nach Markdorf und Oberteuringen zurück und beförderten dabei rund 3,9 Mio. Fahrgäste. Mit einem Defizit von knapp über 1,5 Mio. Euro hat der Friedrichshafener Stadtverkehr einen sehr guten Kostendeckungsgrad von über 75 Prozent.

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Die Abendlinien sind täglich bis Mitternacht unterwegs. Weitere Informationen unter www.stadtverkehr-fn.de

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